Woher die Angaben stammen
Munich Chess führt die Vereine, Turniere, Trainingsgruppen und weiteren Schachorte Münchens und seines Umlands auf einer Website zusammen. Diese Seite beschreibt, was gelesen wird, wie ein Eintrag entsteht und wo das Verzeichnis aufhört.
Erfasstes Gebiet
Das Gebiet umfasst die Stadt München, die Gemeinden des Landkreises München und die Städte Dachau, Freising, Fürstenfeldbruck, Germering und Erding, in die viele Münchner Spieler zu einem Spielabend oder Turnier fahren. Weiter entfernte Vereine des Schachbezirks, etwa in Poing oder Markt Schwaben, bleiben außen vor. Ortsnamen stehen auf Deutsch, so wie die Gemeinden sie schreiben.
Nichts im Verzeichnis wird bewertet, gereiht oder bezahlt, und kein Ort wird vor einen anderen gerückt. In jeder Liste stehen die Einträge mit dem jüngsten Beleg oben; geschlossene oder weggezogene Orte bleiben am Ende der Seite mit allen Einträgen stehen.
Woher die Fakten kommen
Ausgangspunkt ist das Vereinsverzeichnis des Schachbezirks München, das für jeden Verein Spiellokal, Spielabend und Jugendtraining angibt, dazu die Seiten des Bezirks zu seinen Meisterschaften und zur Mannschaftsmeisterschaft. Es folgen die Vereinssuche des Deutschen Schachbunds, die FIDE-Liste gewerteter Turniere, die Schulschachseiten, Meetup-Termine, das Programm der Münchner Stadtbibliothek und die eigenen Websites der Vereine, Veranstalter und Spielorte.
Jede Angabe in einem Eintrag endet mit einer kleinen Zahl, die zur Quelle führt: ein kurzes Zitat in der Sprache der Seite, meist Deutsch, und der Tag, an dem die Seite gelesen wurde. Der Text eines Eintrags fasst diese Zitate zusammen und fügt nichts hinzu, was keine Seite sagt.
Widersprechen sich zwei Seiten, etwa das Bezirksverzeichnis und die Vereinsseite beim Wochentag des Spielabends, nennt der Eintrag beide und entscheidet nicht stillschweigend für eine.
Die drei Quellenmarken
Offiziell heißt: Die Seite stammt vom Ort selbst, seinem Veranstalter oder einem Schachverband. Sekundärquelle heißt: Ein Dritter berichtet darüber, etwa ein Verzeichnis, eine Terminplattform oder eine Zeitung. Unbestätigt heißt: ein Nutzerbeitrag oder eine einzelne Erwähnung ohne weiteren Rückhalt.
Die Marke sagt, wer spricht, nicht, ob er recht hat. Eine Zeile im Verzeichnis kann den Spielabend überdauern, den sie beschreibt; deshalb zählt das Datum eines Belegs ebenso viel wie seine Marke.
Lücken in den Quellen
Nur wenige Münchner Vereine nennen ihren Jahresbeitrag, und noch weniger sagen ausdrücklich, ob ein Fremder sich an einem Spielabend dazusetzen darf. Beantwortet keine Seite die Frage, steht im Eintrag „in den Quellen nicht angegeben“; ein leeres Feld bedeutet nie Nein.
Kennen Sie eine Seite, die eine Lücke schließt, schicken Sie sie über das Formular. Sie wird bei der nächsten Überarbeitung des Verzeichnisses geprüft und mit Datum aufgenommen.
Was nicht beurteilt wird
- Kein Verein, keine Bar, keine Schule, kein Trainer und kein Turnier erhält eine Note, eine Punktzahl oder einen Platz in einer Rangliste.
- Die Einträge beruhen auf veröffentlichten Seiten; niemand besucht die Spielorte im Auftrag des Verzeichnisses.
- Beiträge und Startgelder werden so wiedergegeben, wie eine Seite sie am Tag des Lesens zeigte, und nicht vor Ort geprüft.
- Spielabende folgen der Saison der Mannschaftsmeisterschaft und dem Schuljahr und können sich ändern, bevor ein Eintrag überarbeitet wird.
- Die Qualität des Unterrichts wird nicht beurteilt; der Titel eines Trainers wird nur mit dem FIDE-Profil abgeglichen.
- Barrierefreiheit, Öffnungszeiten des Gebäudes und ähnliche praktische Fragen werden nicht untersucht.
- Besucherzahlen werden nicht erhoben: Ein Eintrag kann nicht sagen, wie viele Spieler an einem Abend kommen.
- Ein leeres Feld heißt nur, dass keine Seite geantwortet hat; es ist kein Nein.
Wenn ein Eintrag Sie betrifft
Vereinsvorstände, Turnierveranstalter, Trainer, Personal der Spielorte und Mitglieder können einen Eintrag über das Meldeformular korrigieren. Ein Link auf eine Seite, die die richtige Angabe zeigt, beschleunigt die Änderung.
Jede angenommene Korrektur wird im Verlauf des Verzeichnisses mit Datum vermerkt und beim betreffenden Eintrag festgehalten. Ein Ort, der lieber nicht aufgeführt werden möchte, kann das über dasselbe Formular mitteilen; sein Eintrag wird bei der nächsten Überarbeitung entfernt.
Daten und Überarbeitungen
Die Seiten hinter den aktuellen Einträgen wurden zwischen dem und dem gelesen. Das Datum neben jeder Quelle eines Eintrags zeigt, wie alt dieser Beleg ist.
Das gesamte Verzeichnis wird etwa alle 6 Monate neu gelesen. Dazwischen kann ein Verein seinen Abend oder sein Lokal wechseln, bevor der Eintrag nachzieht; das letzte Wort hat die Seite des Vereins.
Wer dahintersteht
Munich Chess ist ein unabhängiges redaktionelles Projekt. Es nimmt kein Geld von Vereinen, Veranstaltern, Schulen, Bars oder Geschäften, zeigt keine Werbung und ist weder mit dem Schachbezirk München noch mit dem Bayerischen Schachbund oder einem Verein verbunden.
Es gibt das Verzeichnis, weil das Schach rund um München auf ein Bezirksverzeichnis, eine Wertungsliste, den Kalender eines Schachzentrums, Meetup-Gruppen und Dutzende Vereinsseiten verteilt ist, von denen jede nur ein Stück enthält. Über das Meldeformular halten Spieler und Vereine es zwischen den Überarbeitungen aktuell.
Die Daten weiterverwenden
Das gesamte Verzeichnis lässt sich als JSON-Datei herunterladen: ein Datensatz pro Eintrag mit allen Quellen, Marken und Daten. Es steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 4.0; nennen Sie bei der Weiterverwendung bitte Munich Chess.
Für Sprachmodelle und andere Programme liegt unter llms.txt eine Textübersicht von Munich Chess bereit.
Geprüft und nicht aufgenommen
Geprüft und nicht aufgenommen: 14. Die üblichen Gründe sind ein Verein in einem Ort außerhalb des oben genannten Gebiets, ein Turnier mit nur einer datierten Ausgabe, eine Veranstaltung, deren jüngster Beleg älter als zwei Jahre ist, oder eine Kartenmarkierung ohne Namen und ohne zweite Quelle.
Kartenmarkierungen
Ein Eintrag erhält eine Markierung, wenn eine Quelle eine Kartenposition nennt oder wenn seine Adresse in der Adresssuche von OpenStreetMap als Gebäude gefunden wird. Eine per Suche gefundene Markierung ist als ungefähr gekennzeichnet. Hat eine Adresse keine Markierung, sucht der Kartenknopf stattdessen nach der Adresse.
Keine Markierung wird von Hand gesetzt, und die Website zeichnet keine eigene Karte. Die Kartendaten sind © OpenStreetMap-Mitwirkende und stehen unter der Open Database Licence (ODbL).